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Konzerte09.06.10 /// Ellerdorf wurde gerocktSeite drucken drucken

Wilwarin 2010: ein Riesenerfolg

Wilwarin 2010: ein Riesenerfolg

Einmal im Jahr wird eine Koppel im beschaulichen Ellerdorf ein Wochenende lang zum Mekka musikbegeisterter Schleswig-Holsteiner. Aber nicht nur das musikalische Angebot macht diese zwei Tage im Juni aus, das Wilwarin ist auch immer wieder ein großes Wiedersehen.

Zelt? Dabei. Schlafsack? Logo. Grillzeug? Aber sicher. Sonst an alles gedacht? Wird man spätestens vor Ort merken. So oder so ähnlich sieht es aus, bevor man sich auf den Weg nach Ellerdorf macht. Am 4. Juni war es dann also endlich wieder soweit. Da hieß es, Sachen packen und ab aufs Wilwarin. Bereits zum 13. Mal fand das kleine, aber musikalisch immer bestens bestückte Festival in der Nähe von Nortorf statt.

„Welcome to the next decade" war das Motto des Wilwarin 2010, und so ließen sich die Veranstalter auch in diesem Jahr nicht lumpen und präsentierten ein tanzbares Line-up: Unter anderem konnte man so das Elektro-Projekt „Bratze“, bestehend aus den Künstlern ClickClickDecker und Der Tante Renate, bewundern, bestaunen wie das elektronische Hauptstadttrio von Grossstadtgeflüster die Mengen zum Toben brachte oder die Jungs von Phrasenmäher Lacher mit ihren witzigen Songtexten streuten und doch lieber wieder liebe Lieder sangen. Wirklich schweißtreibend wurde es mit den Jungs von Orange Goblin mit „Dicke Hose Stoner Metal“ oder auch bei den Skate-Punk-Rockern von Scheisse Minelli aus Aschaffenburg.

Aus dem europäischen Ausland reisten unter anderem die „Swing Dance Hip Hopper“ von Movits! aus Schweden an, die die Party von vor der Bühne einfach direkt auf die Bühne verlegten und als letzter Live-Act am Samstagabend inmitten ihres Publikums eine mitreißende Show ablieferten. Und auch die rockigen Reggae-Töne der Amsterdamer Band Jaya The Cat ließen schon am Freitagabend keine Hüfte ungeschwungen.

Und wer nach den vielen, vielen Live-Bands (hier wurde nur eine kleine Auswahl genannt) an den beiden Abenden noch fit genug war, konnte sich bis lange in den Morgen vom Plattenteller beschallen lassen. Für die richtigen Tracks sorgten unter anderem die Kieler DJs Soulfire Hi-Fi, CoeterOne, Der Phonophile Phisch und Delik8. Insgesamt über 50 Bands und DJs setzten dem Wilwarin einen dicken Stempel auf: „Die musikalischen Schubladen sind mit Sicherheit grob ungenau, wenn nicht sogar fahrlässig falsch“, heißt es da auf der Webseite des Wilwarins. Also: Für jeden war was dabei.

Aber da das Wilwarin auch jedes Jahr wieder ein großes Wiedersehen ist, man hier und da alte Bekannte und fast Vergessene wiedertrifft, läuft man Gefahr, die ein oder andere Band und den ein oder anderen DJ zu verpassen. Denn neben der Musik ist auch die Stimmung ein ausschlaggebendes Plus dieses beschaulichen Festivals. Bei großartigem Wetter einfach nur vor dem Zelt mit einer Grillwurst in der Hand in den Abend zu starten, ist nämlich einfach richtig … Sommer!

Dazu:

www.wilwarin.de

Wilwarin-facebook-Profil

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Natalie Baumgärtner

Über den Autor

Natalie Baumgärtner;

Surft unglaublich gerne. Trotz Meer vor der Tür aber eigentlich nur im Internet oder auf einer ab und zu vorbeirauschenden Welle der Euphorie. Hält fest, ob mit Kamera, Stift oder Tastatur. Motto: Love it or leave it.

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