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Wohnen und Leben

Wohl eine der wichtigsten Fragen für jeden Neuankömmling, denn schon die große Möbelhauskette brachte es auf de Punkt: „Wohnst du noch oder lebst du schon?“ Bei der Suche nach der richtigen Wohnung gibt es natürlich einiges zu beachten. Wo studierst oder arbeitest du? Bist du ein Partylöwe und musst möglichst dicht am Partyzentrum wohnen? Kleines Studentenbudget oder gutes Einkommen? Alleine oder mit Kind? Du siehst, es gibt einiges zu beachten. Aber, Kiel sei Dank, hält diese Stadt mit ihren 30 Stadtteilen für jeden das passende bereit. Jeder einzelne hat sein Vor- und Nachteile.

 

Blücherplatz

 

Am Blücherplatz zu wohnen ist wirklich schön, einen Wochenmarkt hat man direkt vor der Tür. Wenn du jedoch auf Kinderwagen keine Lust hast, dann solltest du dir ein anderes Revier suchen. Denn hier wohnen viele Familien mit Kindern.

Südfriedhof

Die Wohngegend rund um den Südfriedhof gilt als Studentenviertel. Die Uni ist von dort gut mit dem Bus oder dem Fahrrad erreichbar. Viele keine Bars und Kneipen, die auch etwas für den kleinen Geldbeutel bereithalten, machen diese Gegend perfekt für Studenten.

Ostufer

Auf dem Ostufer sind die Wohnungen so günstig, wie nirgendwo in Kiel. Insbesondere in dem „Multi-Kulti-Stadtteil“ Gaarden. Hier gibt es viele Eckkneipen, außerdem viele türkische Läden, die mit einer großen Auswahl an Obst und Gemüse glänzen. Besonders günstig ist es hier für die FH-Studenten, denn die Fachhochschule liegt auf dem Ostufer in Dietrichsdorf. Um in die Innenstadt zu kommen, muss man allerdings etwas mehr Zeit einplanen, denn man muss auf die andere Seite der Förde.

Schreventeich

Die Gegend um den Schrevenpark ist ebenfalls sehr beliebt bei Studenten, denn der Weg zur Uni ist kurz, der Weg in die Stadt und zur nächsten Party auch. Im Sommer trifft sich Kiel regelmäßig im großen Park und grillt, feiert und sonnt sich.

Kronshagen/Suchsdorf

In Kronshagen oder Suchsdorf ist das Wohnen auch sehr schön, allerdings muss man relativ viel Fahrerei auf sich nehmen, um ins Zentrum zu gelangen. Falls man ein Auto hat und eher im Grünen wohnen möchte, eine schöne Alternative.

Düsternbrook

  • In Düsternbrook gibt's unter anderem die Seebar – und einen großartigen Blick Foto: alpha-f.de

Wenn du nicht so sehr darauf achten musst, wie viel dein Konto noch hergibt, dann ist Düsternbrook ein klasse Stadtteil für dich, der Weg zu Fachhochschule ist sehr kurz, da man mit den Fördedampfern direkt über die Förde zur Vorlesung schippern kann. Außerdem ist hier das Waldstück Düsternbrooker Gehölz und die Seebar mit fantastischem Blick über die Förde direkt um die Ecke.

Wohnheime

  • Dicht an der Uni, schnell im Stadtzentrum und dennoch grün, was will man mehr als Student?

Wenn ihr in ein Wohnheim ziehen wollt, auch kein Problem. Diese sind besonders geeignet, wenn man noch niemanden in der Stadt kennt, denn hier viele Gleichgesinnte – aus aller Herren Länder. Der große Vorteil ist, dass die Wohnheime meist in unmittelbarer Nähe zur Uni stehen und günstig sind. Die Mieten schwanken zwischen 130 und 270 Euro.

Dies ist natürlich eine große Spannbreite, jedoch variiert das, was man dafür geboten kommt, ebenso. Diese Wohnheime hält Kiel für euch bereit: das Wohnheim Bremerstraße, das Christian-Albrechts-Haus (CAH), das Dr.-Oetker-Haus, das Edo-Osterloh-Haus (EOH), das Max-Kade-Haus (MKH), das Prof.-Anschütz-Haus (PAH), das Prof.-Hallermann-Haus (PHH), das Studentendorf Kiel, das Wohnheim Dietrichsdorf und das Wohnheim Jägersberg.
 

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