Mit Plakaten im Stadtgebiet und bewegenden Video-Interviews hat die städtische Kampagne „Nicht ohne uns!“ in den vergangenen Wochen die vielfältigen Lebenswege von Kieler*innen mit Migrationshintergrund gewürdigt.
Am Freitag, 30. Oktober, lädt das Referat für Migration der Landeshauptstadt Kiel zur großen Abschlussveranstaltung mit Podiumsdiskussion und Ausstellungseröffnung in den Ratssaal ein.
Seit dem 12. Oktober prägen die Gesichter und Geschichten der Kampagne das Kieler Stadtbild und die sozialen Medien. Zum Finale kommen Vertreter*innen aus Wirtschaft, Kunst, Gesundheitswesen, Sozialbereich und Stadtverwaltung zusammen, um bei einer Podiumsdiskussion über die prägende Rolle von Menschen mit Einwanderungsgeschichte für die Entwicklung Kiels zu sprechen.
Einblick in die Werftgeschichte Kiels
Im Anschluss an die Diskussion wird gegen 19 Uhr die Ausstellung „Arbeit & Leben auf der Werft“ des Migrationsausschusses der IG Metall eröffnet. Sie wirft einen historischen Blick auf die Zeit der sogenannten Gastarbeiter*innen in den 1960er- bis 1980er-Jahren und verdeutlicht, wie eng Migration, Arbeit und die Entwicklung der Kieler Werften verwoben sind. Die Ausstellung schlägt dabei den Bogen zur Gegenwart und ist bis zum 11. November in der Rotunde des Rathauses (1. OG, neben dem Einwohnermeldeamt) zu sehen.
Die Veranstaltung im Überblick
Wann: Freitag, 30. Oktober | Beginn: 16.15 Uhr (Einlass ab 15.45 Uhr)
Wo: Ratssaal im Kieler Rathaus, Fleethörn 9 (Eingang Waisenhofstraße)
Programm: Podiumsdiskussion, Ausstellungseröffnung um 19 Uhr, anschl. Imbiss & Austausch
Eintritt & Anmeldung: Der Eintritt ist kostenfrei. Um Anmeldung bis zum 27. Oktober unter www.kiel.de/nichtohneuns wird gebeten (spontane Gäste sind ebenfalls willkommen).