- (Bild: Niederdeutsche Bühne Kiel)
Kultur, Musik und Unterhaltung: Das kommende Wochenende bietet einen bunten Mix an coolen Events. Martin Goldenbaum im Prinz Willy, Hey Julis im Lutterbeker und Piratenmolly, Ahoi! im Theater im Werftpark!
Pascal Finkenauer Solo | Support: Hanni
20.02.2026 20 Uhr • FahrradKinoKombinat in der Alten Muthesius Kunsthochschule, Lorentzendamm 6-8
Wenn Poesie den Verstärker findet, entsteht ein Abend zwischen Gänsehaut und Grinsen.
Eingeladen vom FahrradKinoKombinat bringt Pascal Finkenauer seine unverwechselbare Mischung auf die Bühne: Punk-Chanson, Beatnik-Rock’n’Roll, Singer-Songwriter-Wave und psychedelischer Poetry-Slam-Folk – Labels, die seinem Stil nur näherungsweise beikommen. Seine charismatische Stimme kennen viele aus dem Chorus des Fettes-Brot-Hits „An Tagen wie diesen”; als Hip-Hop-Quereinsteiger stand er bis zur Auflösung der Band immer wieder als Gitarrist und Sänger in deren Livebesetzung. Seit 2005 veröffentlicht Finkenauer als Solokünstler Musik auf dem eigenen Label, teilt Lyrik auf Blog und im Selbstverlag und lässt seine Songs in einem freien kreativen Fluss entstehen – mal energiegeladener Ausbruch, mal zarte Ballade. Mit „ZOO BLUE” erschien im März 2025 sein aktuelles Album. Local Support kommt von Hanni aus Kiel: klare Stimme, reduzierte Arrangements, ehrliche Texte über freundschaftliche Liebe, Füreinanderdasein und die Kunst, mit dem Regen Frieden zu schließen – intime Songs, bislang unveröffentlicht.
Eintritt gegen Spende. Mehr Infos: https://fahrradkinokombinat.de/events/pascal-finkenauer/
Weitere Eindrücke und Musik: Live-Video „Wenn der Mond vom Sonnenaufgang singt”
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und Künstler*innenprofil
Martin Goldenbaum
20. Februar • Prinz Willy
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Martin Goldenbaum wurde in Waren an der Müritz geboren und wuchs in Malchow, einem kleinen Ort an der Mecklenburger Seenplatte, auf. Er stammt aus einer sehr musikalischen Familie und wurde in der Kindheit stark vom Rock ‘n‘ Roll und dem Sound der 50er und 60er Jahre geprägt. Später als Teenager beeinflusste ihn der Punkrock enorm. Mit 16 gründete Martin Goldenbaum die Punkrock-Band Bigos, die aus zwei befreundeten Bands entstand. Es folgten zahlreiche Konzerte unterAnderem mit den Beatsteaks, Die Skeptiker, SPN-X, TheWohlstandskinder und vielen mehr (Tonträger: 2 CDs und 2EPs 1996-2002). Nach 6 Jahren löste sich die Band auf. Goldenbaum zog daraufhin nach Berlin und orientierte sich musikalisch neu.
Kalter weißer Mann
21. Februar • Niederdeutsche Bühne Kiel
Am 21. Februar feiert das Stück „Kole witte Mann (Kalter weißer Mann)“ Premiere, eine Komödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob in der plattdeutschen Übersetzung von Rolf Petersen. Der 94-jährige Patriarch einer mittelständischen Firma ist verstorben. Sein designierter Nachfolger organisiert die Trauerfeier. Doch der Text auf der Schleife sorgt für Irritationen: „In tiefer Trauer. Deine Mitarbeiter“. Schnell zieht sich der neue „alte weiße Mann“ an der Unternehmensspitze den Unmut nicht nur seiner Mitarbeiterinnen zu. Eine hitzige Debatte über Patriarchat, Sexismus und politisch korrektes Verhalten entbrennt – und es scheint, als könne nicht einmal der Pfarrer die Trauerfeier noch retten.
Tickets und Spielplan unter nbkiel.de. Tickets sind außerdem erhältlich unter 0431 / 901 901 oder an der Abendkasse.
Hey Julis!
21. Februar, 20 Uhr • Lutterbeker, Lutterbek
Zwei Kieler, die lieber träumen als zweifeln. Mit dem Herz auf der Zunge erschaffen sie ihren „Avantgarde-Pop“, der einem Mix aus Rock-Einflüssen, futuristischen Pop-Vibes und geschmackvollen Jazz-Sounds entspringt. Die beiden spielen verschiedene Instrumente und singen zweistimmig. Während Tim sich auf die Gitarre und das Fender-Rhodes konzentriert, fühlt sich Julia am Saxophon, der Ukulele und der Gitarre zu Hause. Gemeinsam entfesseln sie Klangwelten, deren einzigartigen Sphären einfach nur verzaubern. Mehr Infos und Karten für 20 Euro gibt’s direkt im Lutterbeker sowie unter www.lutterbeker.de.
Jeder stirbst für sich allein
21. Februar, 20 Uhr • Schauspielhaus
Otto und Anna Quangel sind ein Berliner Arbeiterehepaar, unauffällige Mitläufer in Hitlers Nazi-Staat. Doch als sie erfahren, dass ihr einziger Sohn an der Westfront gefallen ist, zerbricht in ihnen der letzte Rest an Vertrauen in das NS-Regime. Werkmeister Quangel beginnt, Karten mit Aufrufen gegen Hitler und seinen Krieg zu schreiben, die er gemeinsam mit seiner Frau in den Treppenhäusern von Berliner Häusern ablegt. Das Ehepaar träumt von einer ständig wachsenden Zahl an Gleichgesinnten, die früher oder später zum Sturz des Systems beitragen werden, ahnt aber nicht, dass man bereits ihre Spur verfolgt. Hans Fallada entnahm den realen Fall einer Gestapo-Akte und schuf mit seinem letzten Roman eine eindringliche Darstellung des Widerstands der kleinen Leute.
5. Philharmonisches Konzert
22. Februar • Kieler Schloss
Mein Kompositionsstil ist eigen. Komplexe Stimmungen, klare und deformierte Linien finden immer wieder ihren Weg zu mir«, beschreibt die junge Komponistin Teresa Chiché. Mit dem Werk »With melting flowers … – New York – « eröffnet sie den Blick auf die Metropole. Diese beheimatet einen Hafen, der ein Symbol für die Freiheit darstellt. Die Freiheitsstatue und Ellis Island begrüßten neben Millionen Einwander*innen im späten 19. Jahrhundert auch den Komponisten Antonín Dvořák.
Piratenmolly, Ahoi!
Vom Mädchen, das auszog, Seemann zu werden
22. Februar • Theater im Werftpark
Ein Traum ist ein Traum und Träume sind da, um in Erfüllung zu gehen«, sagt Molly Kelly und beschließt, ihren Traum wahr zu machen und Seemann zu werden. Aber die Seefahrt ist ein hartes Geschäft – und durfte früher nur von Männern erledigt werden. Deshalb verkleidet sie sich und heuert als Olly Kelly auf einem großen Segelschiff als Matrose an. Während eines Sturms wird sie von Schiff und Mannschaft getrennt und von einer Piratenmannschaft um Käpt’n Einauge aufgegriffen. Gerade soll sie den Haien zum Fraß vorgeworfen oder sonst irgendwie von den Piraten umgebracht werden, da gibt sie sich als Mädchen zu erkennen und ist gerettet. Denn das Piratengesetz verbietet es, Mädchen Leid anzutun. Und Gesetz ist Gesetz. Nachdem Molly den Piraten mit List zum Sieg über den berüchtigten Mack Skaldor verholfen hat, wählen diese sie – sehr zum Leidwesen von Käpt’n Einauge – zum neuen Piratenkapitän … Verzeihung, Kapitänin! Und schon ist aus dem kleinen Mädchen die große Piratenkapitänin Molly Kelly geworden, die die Kapitäne der sieben Weltmeere das Fürchten lehrt. Eva Maria Stütings ausdrucksstarker Monolog räumt auf mit klassischer Rollenverteilung und entführt das Publikum auf eine abenteuerliche Seereise.