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Am Versorgungszaun der Hörnbrücke

„Als hätte eine Bombe eingeschlagen“

  • Yvonne Haubold fischte die Kleidung aus der Kieler Förde und engagiert sich für Obdachlose in anderen Kieler Stadtteilen
    Yvonne Haubold fischte die Kleidung aus der Kieler Förde und engagiert sich für Obdachlose in anderen Kieler Stadtteilen (Bild: Sebastian Schulten)
  • „Als hätte eine Bombe eingeschlagen“
    (Bild: Sebastian Schulten)
  • „Als hätte eine Bombe eingeschlagen“
    (Bild: Sebastian Schulten)
26/03/2020 0 4

Seit knapp einer Woche spenden die Kieler lebensnotwendige Artikel für bedürftige Menschen. Die Aktion hat jedoch auch negative Folgen.

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Die Solidarität der Kieler scheint keine Grenzen zu kennen. Unermüdlich spenden sie Lebensmittel, Tiernahrung und Kleidung, legen die Artikel am Versorgungszaun ab, damit sie von Bedürftigen gefunden werden. Teilweise bilden die spendenden Kieler eine Schlange von mehreren Metern Länge, um sie der Reihe nach an dem Zaun zu befestigen – natürlich inklusive des eingehaltenen Sicherheitsabstands von zwei Metern.

Die Sammelstelle hat sich offensichtlich herumgesprochen – immerhin war das ja auch der Sinn und Zweck der Aktion. In den vergangen Tagen rückte der Ordnungsdienst der Stadt Kiel sogar mehrmals an. Die Plastiksäcke voller Kleidung wurden auseinandergerissen, nur ein Teil davon mitgenommen und der Rest liegen gelassen. Der Wind und die Möwen trugen ihren Teil dazu bei, dass Reste der Säcke und ganze Kleidungsstücke in der Förde landeten.

(Bild: Sebastian Schulten)

„Eine Jacke lag schon im Wasser, die haben wir bei der STENA Line mit einem Kescher herausgefischt“, sagt Yvonne Haubold. Sie kommt täglich an den Versorgungszaun, um Lebensmittel und Kleidung zu Bedürftigen zu bringen, die es nicht aus eigener Kraft an den Versorgungszaun schaffen. „Ich weiß, dass viele eben nicht so mobil sind und versuche das Essen an die Menschen in Kiel zu verteilen, die es nicht hierher schaffen“, sagt Yvonne. Sogar Schuhe habe sie gestern aus dem Wasser gezogen, berichtet sie. 

Wieso sie dies tut? Zwei Jahre lang lebte sie selbst auf der Straße, kennt viele Menschen in unterschiedlichen Stadtteilen und versorgt diese mit dem Nötigsten. Die persönlichen Schicksale der Menschen liegen ihr besonders am Herzen. Nach Gaarden und nach Mettenhof bringt sie die Lebensmittel, sogar nach Suchsdorf in den Wald fährt sie. Hier lebe seit 20 Jahren ein Mann ganz allein, von der Außenwelt abgeschnitten. 

(Bild: Sebastian Schulten)

Wie als hätte hier eine Bombe eingeschlagen, habe es ausgesehen, nachdem die Bedürftigen die Versorgungstelle plünderten. Schon zwei Mal habe sie mit dem Ordnungsamt darüber gestritten, dass der Versorgungszaun trotz der Widrigkeiten bestehen bleiben solle. Die Beamten sehen die Schwierigkeit in der Ablagestelle durch die natürlichen Umstände gegeben. Noch erfreut sich Kiel frühlingshafter Temperaturen und auch die Sonne lässt sich fast ganztägig blicken. Wenn das Wetter allerdings umschlagen sollte, könnte es problematisch werden. „Wir werden die Aktion dennoch nicht unterbinden“ sagt ein Beamter des Kieler Ordnungsdienstes. Dies sei eine gute Sache, nur wenn das Wetter umschlägt und es anfängt zu regnen, würden die Probleme auftauchen. Kleidungsstücke seien aus diesem Grund hier nicht länger erlaubt. Für das Wegräumen der nassen, auseinander gepflückten Kleidungsstücke sei die Stadt nicht zuständig. 


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Sebastian Schulten
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