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„Ich will die Leute erreichen“

Interview mit der Kölschrock-Band BAP

  • Interview mit der Kölschrock-Band BAP
23/02/2016 0 0

Die Kölschrock-Band BAP steht für deutsche Musikgeschichte. Im Januar veröffentlichte die Band ihr 18. Album. KIELerLEBEN-Redakteur Markus Till sprach mit Frontmann Wolfgang Niedecken über die neue Scheibe, das Musikmachen, Kiel und Rendsburg. 

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Zur Person:
Wolfgang Niedecken wurde am 30. März 1951 in Köln geboren. 1976 gründete der Musiker, Maler und Autor die Kölschrock-Band BAP. Als Solist nahm er bisher vier Alben auf. Niedecken gehört zu den wesentlichen Protagonisten, die den Kölner Dialekt über die regionalen Grenzen hinaus auch in der deutschen Rockmusik etabliert haben. Ein weiterer Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit ist seit den frühen 1970er Jahren die Malerei. Er studierte Freie Malerei und Kunstgeschichte und hatte bislang zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Niedecken ist bekannt für sein soziales und politisches Engagement, für das er 2013 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet wurde. 

KIELerLEBEN: Herr Niedecken, im Januar haben Sie mit BAP Ihr 18. Album „Lebenslänglich“ veröffentlicht. Was erwartet die Fans?
Wolfgang Niedecken: Ein sehr erwachsenes und entspanntes Album, auf jeden Fall kein berufsjugendliches Album.

KIELerLEBEN: Was bedeutet berufsjugendlich?
Wolfgang Niedecken: Es gibt Kollegen in meinem Alter, deren Namen ich nicht nennen möchte, die so tun, als ob sie gerade den Rock’n’Roll erfunden hätten und meinen, sie müssten beweisen, dass sie die ewige Jugend gepachtet haben. Das muss ich nicht. Ich erzähle von mir, von dem, was ich erlebe und was mich gerade bewegt. Und kann jede Menge Erfahrung zugrunde legen, die junge Menschen noch nicht haben. 

KIELerLEBEN: Nehmen Sie Ihre Textideen also aus dem Alltag?
Wolfgang Niedecken: Genau. Das, was mich umtreibt, fließt in meine Texte ein. Ganz einfach. Man kann in dem Album genau festmachen, was mich in der Zeit der Produktion interessiert hat. 

KIELerLEBEN: Wie lange haben Sie an dem Album gearbeitet?
Wolfgang Niedecken: Ich zuhause allein vier Monate. Solange dauerte es, die Texte zu schreiben. Das war eine sehr kurze Zeit. Ich glaube, dass ich niemals so wenig Zeit gebraucht habe, um die Texte zu schreiben.  

KIELerLEBEN: Warum war das so? Weil die Welt zurzeit so viele Themen bietet?
Wolfgang Niedecken: Nein, so kann man das nicht sagen. Das Wesentliche bei einem Künstler ist, dass er Sachen wahrnimmt, die andere nicht bemerken. Denn die Songthemen liegen herum, wie zum Beispiel aus dem Opener ,Alles relativ‘: Das fing mit einem Foto aus meiner Volksschulzeit an. ,Die nähxte vier Jahrzehnte woor’e ständig ungerwähß.‘ Oder ,Die Strooß ess dä Ort, wo dä Gaukler sing Erfahrung mäht, die joode, wie die schläächte alle maßlos intensiv. Oft klink et wie ’ne Trost, wenn’t heiß, alles wöör relativ.‘ Die Zeilen fassen 40 Jahre BAP und irgendwie auch das Leben zusammen. 

KIELerLEBEN: Wie kommen Songs zustande? Haben Sie erst eine Melodie im Kopf oder den Text?
Wolfgang Niedecken: Meistens bekomme ich fertig arrangierte Musikstücke von den einzelnen Komponisten der Band, auf die ich dann texte. Ich höre alles, bis sich eines der Stücke zum Ohrwurm entwickelt. Neudeutsch sagt man: „Es hooked“. Irgendetwas im Alltag passt auf diesen Ohrwurm. Dann musst Du anfangen, diese Geschichte zu erzählen. Diese Phase des Textschreibens habe ich sehr gern. 

KIELerLEBEN: Das Album ist wieder ein bisschen rockiger als die letzten beiden. Ist es ein Kurswechsel back to the roots oder Stimmungssache?
Wolfgang Niedecken: Weder noch. Aus meinem Solo-Album „Zosamme alt“ und unserem Album „BAP zieht den Stecker“ sind unsere Erfahrungen eingeflossen. Jetzt nutzen wir aber auch wieder elektronische Instrumente, und es wird wieder gerockt. 

KIELerLEBEN: Was wollen Sie mit Ihrer Musik erreichen?
Wolfgang Niedecken: Ich will vor allen Dingen die Leute erreichen. Ich will, dass sie sich mit der Musik befassen und sie sie nicht oberflächlich hören. Ich möchte, dass sie sie wertschätzen und vielleicht auf neue Gedanken kommen. Das ist ein schönes Ziel. Ich will keinen indoktrinieren, also in eine bestimmte ideologische Richtung drängen, ich will keinen bekehren.              

KIELerLEBEN: Sie wollen aber Ihre Meinung vertreten?!
Wolfgang Niedecken: Ich habe meine Meinung, aber die ist nicht so wichtig, dass ich darüber unbedingt diskutieren würde. Wenn ich etwas diskutiere, dann möchte ich es ergebnisoffen tun. Das ist ein sehr schönes Wort. Ich halte nichts davon, zu sagen: „Ich lasse mich von meinem Standpunkt nicht abbringen.“ Dann braucht man gar nicht zu diskutieren.

KIELerLEBEN: Ab Mai folgt eine große Tour. Wie viele Städte werden Sie spielen?
Wolfgang Niedecken: Zwischen 50 und 60. Bis September oder Oktober wird sie dauern. Wir kommen auch nach Kiel. Da freue ich mich wieder sehr drauf.

KIELerLEBEN: Wie viele Jahre werden vergehen, bis das nächste Album kommt?
Wolfgang Niedecken: Ich möchte mich ungern festlegen, weil sich eins aus dem anderen ergibt. Ich hoffe, dass es noch ein nächstes Album geben wird. Aber das hängt natürlich von verschiedenen Faktoren ab. Vor allen Dingen von der Gesundheit. 

KIELerLEBEN: Kennen Sie Rendsburg aus Ihrer 40-jährigen Bandgeschichte?
Wolfgang Niedecken: Ja sicher. 1982 oder 1983 war es, da haben wir in einer Halle gespielt, wo auch Fischmarkt war. Da habe ich sogar noch Fotos von. Auf der einen Seite wurden die Kieler Sprotten hochgetragen und auf der anderen Seite unsere Flightcases. Die Bilder sind sogar noch in einem Live-Album oder in einem Buch zu sehen. Der Norden gefällt mir sehr.

KIELerLEBEN: Spielen Sie lieber auf großen Bühnen oder in kleinen Clubs?
Wolfgang Niedecken: Es hängt davon ab, wie gut der Komfort für das Publikum ist. Wenn ich merke, die Menschen fühlen sich auch in der großen Halle wohl, dann spiele ich dort gern. Aber in der Regel ist es so, dass meine Lieblingsgröße zwischen 1.500 und 2.000 Zuschauern ist. Wenn die Leute, die ganz hinten stehen, noch das Weiße im Auge des Sängers sehen können. Dann ist es gut. Das ist mir am liebsten. 

Das Interview führte Markus Till


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ÜBER DEN AUTOR

Markus Till
Markus Till

Geborenes Nordlicht, ohne Musik nicht glücklich leben könnend, ewiger Gitarrenanfänger, Fußball-Junkie, Heiß-Getränke-Verabscheuer


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