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Element of Crime im Interview

„Ein Song gehört jedem, der ihn hört!“

  • Sven Regener (2. v. li.) und seine Bandkollegen von Element of Crime
    Sven Regener (2. v. li.) und seine Bandkollegen von Element of Crime (Bild: Charlotte Goltermann)
08/04/2016 0 0

Am 24. April sind Element of Crime für ein Konzert in der Halle400 zu Gast. KIELerLEBEN sprach mit Frontmann Sven Regener über Stilfindung, Internet-Bespaßung und Textinterpretation.

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KIELerLEBEN: Wie ist der spezielle Sound von Element of Crime zustande gekommen?

Sven Regener: Ich glaube, wir hatten keine andere Wahl. Bei einer richtigen Band ergibt sich der Sound durch die Kombination aus den Freaks, die zusammenkommen. Das Tolle bei uns ist: Weil unser Stil so definiert ist, kann man alles Mögliche machen: Wir könnten „Last Christmas“ von Wham! spielen und das klingt auch nach uns. Das macht gute Bands aus: Sie haben einen klaren, wiedererkennbaren Stil.

Ist Element of Crime eine Band für Liebhaber?

Wir sind zumindest keine Band, die mal Mega-Radiohits hatte, und dadurch sehr prominent ist. Wir werden nur von Leuten auf der Straße erkannt, die mögen, was wir machen. Insofern sind wir in einer tollen Position: unter dem Radar der allgemeinen Öffentlichkeit unterwegs, aber bei Musikliebhabern bekannt. Doch auch da gibt es natürlich Leute, die einen doof finden.

Die Band gibt es seit über 30 Jahren. Würde sie den gleichen, erfolgreichen Weg gehen, wenn sie heute starten würde?

Ganz gewiss nicht, wir sind ein Kind unserer Zeit. Es ist entscheidend, welche Voraussetzungen es damals gab, wie wir drauf waren. Das ist wie mit allem anderen im Leben: Wenn man sich überlegt, 20 Jahre später oder 30 dasselbe zu machen, ist eben alles anders. Ich glaube auch, dass die Bedingungen für neue Bands heute ganz andere sind.

Sie müssten vermutlich Ihre Social-Media-Aktivitäten verstärken?

Wir machen etwas in dem Bereich – aber etwas sporadischer, nur um ein Grundlevel an Information zu liefern. Man kann sich dem nicht ganz entziehen, aber es auf ein Minimum beschränken. Wir müssen uns nicht die ganze Zeit mit Internet-Bespaßung befassen. Das ist nämlich auch anstrengend – und am Ende sind wir nun mal Musiker und möchten Musik machen.

Ein wichtiger Faktor für den Erfolg Ihrer Musik sind die Texte. Diese bieten häufig Interpretationsspielraum – werden sie oft falsch verstanden?

Nein, so kann man das nicht sagen. Die Leute interpretieren die Texte manchmal ganz anders als man selbst. Als wir nach der Wende das erste Mal in Plauen in Sachsen gespielt haben, sagte eine Frau zu mir, dass ich sicher im Osten aufgewachsen sei. Ich antwortete, dass ich aus Bremen komme. Sie wollte das nicht glauben, weil man ein Lied wie „Damals hinterm Mond“ nur schreiben könne, wenn man im Osten aufgewachsen sei.

Sie würden aber nicht sagen, dass sie den Song falsch verstanden hat?

Nein, sie hat den Song auf ihr Leben in der DDR bezogen und für sich angenommen. Wenn man ehrlich ist, hat sie damit ebenso recht wie ich selber – ich habe ja kein Vor-Interpretationsrecht. So stellt man fest, dass diese Songs etwas Größeres sein können, als man vorher gedacht hat. Wenn wir einen Song veröffentlichen, gehört er jedem, der ihn hört. Und jeder kann damit machen, was er will.

Das Interview führte Jan Lohmann

Element of Crime …

… wurden 1985 gegründet. Die Band, die nach dem Film von Lars von Trier benannt ist, hat 14 Studioalben veröffentlicht, das jüngste im Jahr 2014 („Lieblingsfarben und Tiere“). Darauf folgte zuletzt die 4-Track-Single „Wenn der Wolf schläft müssen alle Schafe ruhen“. Frontmann Sven Regener ist zudem als Schriftsteller tätig (z. B. „Herr Lehmann“, „Neue Vahr Süd“ und „Der kleine Bruder“).


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ÜBER DEN AUTOR

Jan Lohmann
Jan Lohmann

Zugezogener, kiel-begeistert, Musikhörer, Freizeitsportler, Musikmacher, Hobbykoch, Kaffeetrinker, Holstein-Anhänger, Konzertgänger, überzeugter CD-Käufer und Förde-Fan.


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