KIELerleben Logo
  • Startseite
  • Citynews
    • Smarte KI-Lösungen für nachhaltiges Wirtschaften in Kiel Citynews

      Smarte KI-Lösungen für nachhaltiges Wirtschaften in Kiel

      Was geht am Kehden-Küter-Kiez in Kiel? Citynews

      Was geht am Kehden-Küter-Kiez in Kiel?

      Halle 400: Hier tanzt Kiel heiß am Valentinstag Gastro

      Halle 400: Hier tanzt Kiel heiß am Valentinstag

      „Science Comes to Town“ startet 2026 mit über 1.000 Events Citynews

      „Science Comes to Town“ startet 2026 mit über 1.000 Events

  • Lifestyle
    • 4 Tipps fürs Spazieren im Kieler Umland Familie

      4 Tipps fürs Spazieren im Kieler Umland

      Adventsausstellung in Nortorf bei Gärtnerei Schnack Familie

      Adventsausstellung in Nortorf bei Gärtnerei Schnack

      Erstelle deinen individuellen Adventskalender DIY

      Erstelle deinen individuellen Adventskalender

      Wissenschaft zum Mitmachen in Kiel Familie

      Wissenschaft zum Mitmachen in Kiel

  • Gesund
    • „me time“: Zu einem entspannten Umgang mit Ernährung Ernährung

      „me time“: Zu einem entspannten Umgang mit Ernährung

      Werde die beste Version von dir selbst Körper

      Werde die beste Version von dir selbst

      Wechseljahre: Wie eine App dabei helfen kann Körper

      Wechseljahre: Wie eine App dabei helfen kann

      Volle Power für die BrustkrebsSprotten Körper

      Volle Power für die BrustkrebsSprotten

  • Wohnen
    • Mit Valyours: Dein Weg zur Traumimmobilie Immobilie

      Mit Valyours: Dein Weg zur Traumimmobilie

      Terrassenüberdachung: DUBAU Kiel vereint Luxus und Funktionalität Garten

      Terrassenüberdachung: DUBAU Kiel vereint Luxus und Funktionalität

      Speicherart: Einzigartige Holzkunst aus Kiel Wohnzimmer

      Speicherart: Einzigartige Holzkunst aus Kiel

      Wärmeplanung: Hier baut Kiel die Fernwärme aus Immobilie

      Wärmeplanung: Hier baut Kiel die Fernwärme aus

  • Kultur
    • Am 8. Februar im Schauspielhaus: Plewka & Schmedtje mit „Between the Lights“ Konzerte

      Am 8. Februar im Schauspielhaus: Plewka & Schmedtje mit „Between the Lights“

      Was geht in Kiel am Wochenende? Konzerte

      Was geht in Kiel am Wochenende?

      Hazel Brugger live in Kiel: Letzte Tickets sichern! Bühne & Kunst

      Hazel Brugger live in Kiel: Letzte Tickets sichern!

      Blues pur: Kieler Festival bringt die Förde zum Grooven Konzerte

      Blues pur: Kieler Festival bringt die Förde zum Grooven

  • Download
    • KIELerleben
    • RENDSBURGerleben
    • FIETE - Das Campus-Magazin
    • JGA-Guide
    • Geht los!
    • Tipps für Kids Kiel & Umgebung
    • KIEL.nachhaltig
  • Marktplatz
  • Magazin
  • Gewinnspiele
  • Newsletter
  • Mediadaten
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum

100 Jahre Kunsthalle zu Kiel

15/11/2009 0 0

"Lotte ist an allem Schuld!", darin waren sich die Gratulanten einig. Denn gleich mehrfach fiel dieser Satz am vergangenen Sonntag, an dem die Kunsthalle zu Kiel am Düsternbrooker Weg ihr 100-jähriges Jubiläum feierte.

Anzeige

Anlässlich des Festaktes wurde zudem das Sieger-Architektenbüro bekannt gegeben, dessen Vorschläge für eine Neugestaltung des Eingangsbereichs der Kunsthalle sowie die dem Schlosspark und der Innenstadt zugewandte Gebäudeseite im kommenden Jahr umgesetzt werden.

Bei der am Sonntag so häufig erwähnten Lotte handelt es sich um die im Jahr 1822 in Kiel geborene Charlotte Friederike Dorothea Hegewisch - kurz: Lotte. Ohne sie würde die Kieler Kunsthalle an ihrem heutigen Standort so nicht existieren. Lotte nämlich vermachte der Kieler Universität und dem Schleswig-Holsteinischen Kunstverein in ihrem Testament das rund 6000 Quadratmeter große Grundstück "Klein Elmeloo" am Düsterbrooker Weg. Ihre einzige Bedingung: Auf dem Gelände müsse eine Kunsthalle gebaut werden. Lotte starb 1903.

Sechs Jahre später, am 15. November 1909, eröffnete Universitätsprofessor und Kunsthistoriker Carl Neuman schließlich den neuen Museumsbau. Es war höchste Zeit geworden, denn seitdem das alte Ausstellunsgebäude auf dem Schlossgelände 1888 abgerissen werden musste, fristeten die Kunstwerke ein klägliches Dasein in der sogenannten "Kunstscheune", deren Dach nicht gerade als regenfest galt.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kunsthalle durch die Bombenangriffe schwer beschädigt, besonders der Eingangsbereich wurde in Mitleidenschaft gezogen. Der Wiederaufbau verlief in mehreren Bauphasen, von denen die letzte 1986 abgeschlossen werden konnte. Im kommenden Jahr wird nun ein weiterer Umbau erfolgen: Der vordere Treppenaufgang soll saniert und in ein gestalterisches Gesamtkonzept integriert werden. Vier Architekturbüros befassten sich mit der Planung und gestalteten entsprechende Entwürfe. Henrik Harms, Geschäftsführer der GMSH, gab am Sonntag schließlich das Siegerbüro bekannt: Einstimmig hatte sich das Entscheidungsgremium für das Architekturbüro "Sunder-Plassmann" aus Kappeln entschieden, das für seine Museumsbauten bekannt ist.

Der Eingangsbereich wird unter anderem durch einen transparenten Windfang, eine Holzbohlenterasse sowie einen Sitzbereich aus Blockstufen verschönert werden. Ein neuer Aufzug soll den barrierefreien Zugang zu den Ausstellungsräumen ermöglichen. Brandschutztechnische Auflagen und Vorgaben der Denkmalpflege wurden bei der Gestaltung besonders berücksichtigt. Das Konzept sieht vor, die Kunsthalle zur Förde hin zu öffnen und zum Verweilen und Betrachten einzuladen und nimmt sich damit der Vision an, die auch Professor Gerhard Fouquet, Präsident der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, ansprach: "Die Kunsthalle soll mit dem Wasser verbunden und zur Stadt hin geöffnet werden."

Henrik Harms zeigte sich von der Gesamtidee überzeugt: "Das Konzept ist schlüssig und entspricht dem Zeitgeist. Der neue Eingangsbereich zeigt Präsenz ohne dabei plakativ zu wirken." Und auch Peter Thurmann, kommissarischer Direktor der Kunsthalle zu Kiel, freut sich auf die Umgestaltung: "Ich finde, die Entwürfe sehen ganz toll aus", sagte er später im Gespräch. Mit dem Umbau soll im Frühjahr begonnen werden. "Im Herbst soll die Realisierung dann abgeschlossen sein", sagt Thurmann und fügt mit einem Lächeln hinzu: "Hoffentlich."

Franziska Falkenberg

Foto: Andreas M. Kaufmann: Ohne Titel, 1991, Cibachrom/Leuchtkasten.
Die Arbeit zeigt eine Projektion der Schemen der ursprünglichen Kunsthalle (vor der Bombenzerstörung) auf die Fassade des heutigen Gebäudes und wurde am Sonntag in der Kunsthalle gezeigt.


  • DIESEN ARTIKEL TEILEN

Anzeige

ÜBER DEN AUTOR

Franziska Falkenberg
Franziska Falkenberg
findet: Das Fragezeichen ist das schönste Satzzeichen von allen. (Nicht nur) deshalb hinterfragt sie vieles. Die Antworten sucht sie meistens im Theater, der Oper, in Ausstellungen, Filmen und Musik und - in ihrer großen Sammlung kleiner, gelber Reclam-Bücher.

KIELerleben

NEWSLETTER BESTELLEN:

KATEGORIEN:

  • Startseite
  • Citynews
  • Lifestyle
  • Gesund
  • Wohnen
  • Kultur
  • Download
  • Marktplatz
  • falkemedia Regional GmbH
    Redaktion KIELerleben
  • Exerzierplatz 3
    24103 Kiel
  • (0431) 200 766 933
  • redaktion (at) kielerleben.de
  • Magazin
  • Gewinnspiele
  • Newsletter
  • Mediadaten
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
Datenschutzeinstellungen
© Copyright 2026
Scroll