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Premiere im Kieler Operhaus

Tschechows „Drei Schwestern“ auf Spitzenschuhen

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02/04/2012 0 0

Am Samstagabend honorierte das Publikum im Kieler Opernhaus mit lebhaftem Beifall die Ballettpremiere von Anton Tschechows „Drei Schwestern“. Schon als Schüler hatte Ballettdirektor Yaroslav Ivanenko das Drama gelesen und erfüllte sich einen langersehnten Traum, indem er es jetzt von der Schulbank in die Spitzenschuhe choreografierte. 1901 wurden die „Drei Schwestern“ erstmalig als Theaterstück in Moskau uraufgeführt. Für die musikalische Untermalung wählte Ivanenko Franz Schuberts Kammermusik.

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Darunter Sätze aus den beiden Klaviertrios und dem Streichquartett Der Tod und das Mädchen.

Sinnsuche auf Russisch

Der Vorhang gibt den Blick frei auf eine gedeckte Festtafel für das Nesthäkchen und Geburtstagskind Irina. Dahinter türmt sich ein riesiges Panoramafenster auf, man erkennt Birkenstämme, sehr effektvoll fängt es später an zu regnen. Vor den Geschwistern Andrej, Olga, Mascha und Irina liegt das Leben mit all seinen Verheißungen von Liebe, Glück und Selbstverwirklichung. Doch nicht an diesem Ort. Durch die Versetzung ihres Vaters im kulturellen Niemandsland gestrandet, ruhen die Hoffnungen der drei Generalstöchter nach dessen Tod nun auf ihrem Bruder (Nikolaos Doede), der eine Professur in der Hauptstadt anstrebt. Sie wird zum Dreh- und Angelpunkt aller Träume. Seiner Mittelmäßigkeit jedoch stets bewusst, bringt es der scheue Andrej nur zum Verwaltungs-Sekretär und bindet sich mit einer Heirat an die provinzielle Natascha (Sonia Dvorak).

Klassischer Pas de deux und Breakdance

Beim Tanzen wird schnell klar, wer zu wem gehört. Mascha (Ji Won Kim) kann ihrer Sehnsucht nach Liebe und Lebendigkeit am ergreifendsten Ausdruck verleihen. In ihrer Ehe mit dem Lateinlehrer Kulygin (Didar Sarsembayev) gefangen, stürzt sie sich in ein Abenteuer mit dem ebenso unglücklich verheirateten Oberst Werschinin (Eldar Sarsembayev). Ob anmutig, nachdenklich oder temperamentvoll, Ji Won Kim kann in jeder Kategorie brillieren. Zusammen mit Eldar Sarsembayev tanzt sie einen Pas de deux, der in Erinnerung bleibt. Die lebensfrohe Irina (Marina Kadyrkulova) dagegen wird von zwei Verehrern gleichzeitig umschwärmt, dem Baron Tusenbach (Alexander Abdukarimov) und Hauptmann Soljony (Edward James Gottschall). Der erbitterte Kampf um Irinas Herz wird modern präsentiert – mit Figuren aus dem Breakdance. Von ihren Schwestern bedrängt, nimmt sie den Heiratsantrag Tusenbachs an, der aber kurz vor der Hochzeit im Duell getötet wird. Olga (Viktoria Lane Green), die Älteste, arbeitet als Gymnasiallehrerin, findet darin aber keine Erfüllung. Trotz unterschiedlicher Lebensentwürfe bleiben die Titelfiguren emotional immer eng miteinander verflochten. Hatte Natascha, Andrejs Frau, anfänglich noch schüchtern die Bühne im geschmacklos-geblümten Morgenrock betreten, so entwickelt sie sich jetzt vom Provinzmädchen zur Dame von Welt. Ihre egoistischen Ziele nach Familie und Besitz hat sie erfolgreich in die Tat umgesetzt.

Der Traum von einem besseren Leben platzt

Im zweiten Akt zeigt sich, wohin die Reise eigentlich gehen soll: auf einen prachtvollen Ball. Endlich angekommen, trinken sie, feiern und schweben in langen Kleidern über das glamouröse Parkett der High Society. Andrej trinkt auch, aber aus Verzweiflung über das verspielte Erbe am Casinotisch und seine fremdgehende Natascha. Doch zurück zur Tragik der „unerfüllten Wünsche“. Mascha kann nicht verhindern, dass Oberst Werschinin mit seinem Regiment die Stadt verlässt. Olga hat ihre Koffer gepackt, und Irina verliert einen Mann, den sie nie geliebt hat.

Die Kompanie

An diesem Abend erwecken 13 Tänzerinnen und Tänzer ihre Charaktere zum Leben. Chefchoreograf Yaroslav Ivanenko verbindet dabei die geistige Stagnation der Figuren räumlich großzügig mit spannenden Hebefiguren, fast übermütigen Sprüngen und akrobatischen Einlagen in ausgefeilter Technik. Dies alles geschieht so authentisch, dass das Premierenpublikum, die dargestellten Gefühle auch in sich selbst zu entdecken vermag.

Text: Bianca Thedens

Fotos: Olaf Struck

Weitere Aufführungen im Kieler Opernhaus: 05.04. um 20 Uhr, 22.04. um 19 Uhr, 04.05. um 20 Uhr, 13.05. um 18 Uhr, 18.05. um 20 Uhr, 23.05. um 19.30 Uhr, 08.06. um 20 Uhr, 12.06. um 19.30 Uhr (www.theater-kiel.de)

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ÜBER DEN AUTOR

Bianca Thedens
Bianca Thedens
Halb Dithmarscherin, halb Unterfränkin, Links- und Rechtshänderin, total Opern-vernarrt, Frankreichliebhaberin, Literatur- und Theater-begeistert, mit Vorliebe für Wiener Mélange, Wildwasser-Rafting und Strandspaziergänge. 

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