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Der KIELerLEBEN Fahrtest

Per E-Riksha durch die Kielaxis

  •  Per E-Riksha durch die Kielaxis
  • Wo ist die nächste Steckdose, fragt sich Olaf Ernst
    Wo ist die nächste Steckdose, fragt sich Olaf Ernst
  • Übersichtlich: das Interieur des Twizy
    Übersichtlich: das Interieur des Twizy
25/07/2012 0 0

Für den neuen Renault Twizy gibt es nur drei Worte: Fun, Fun, Fun. Dessen war sich KIELerLEBEN-Redakteur Olaf Ernst sicher, als er adrenalingeflasht und mit Sturmfrisur nach dem Trip mit dem Testmobil vom Autohaus Süverkrüp in die Redaktion zurückkehrte.

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Es ist der Donnerstag vor der Kieler Woche, kein Regen, 18 Grad. Das ist gut so, denn ein Twizy-Törn ist auch eine mobile Freiluftveranstaltung. Nicht oben wie im Cabrio fehlt verschließendes Material, sondern an der Seite. Das elektrisch betriebene Quad hat keine Fensterscheiben. Was sich zunächst wie ein zugig-frierender Nachteil im nass-kühlen Herbst anhört, wird schon bei solidem Wetter zum adrenalinfreisetzenden Freiheitstrip. Denn nachdem ich die Flügeltüren geschlossen und die Handbremse unterhalb des Lenkrads gelöst habe, entpuppt sich der Zwei-Personen-Twizy als optische Riksha aus dem 22. Jahrhundert, die sich fährt wie ein frisierter Autoscooter.

Und der fällt auf. Während ich mit einem Dauergrinsen bei angenehmem Fahrtwind durch die „Kielaxis“ schieße, klappen am Straßenrand die Kinnladen runter und verrenken sich die Hälse. An roten Ampeln geht an Nachbar-Fahrzeugen die Scheibe runter, selten zuvor habe ich bei einer Autofahrt mit so vielen verschiedenen Menschen gesprochen. „Wie süß ist der denn?“, „Ist das ein Ufo?“ oder „Darf ich mal ein Foto machen?“. Ich frage mich: Sind Twizy-Fahrer die neuen Hunde-Besitzer? Hat man einen, kommt man schnell zum Klönschnack. Die Ampel wird grün, und dank magenkitzelnder Beschleunigung lasse ich Sportcabrio und SUV hinter mir. Am Anfang völlig lautlos, je schneller ich werde, desto mehr höre ich das Fiepen des Elektro-Motors.

Von Minute zu Minute steigert sich der Fahrspaß. Das Fahrverhalten ist narrensicherer, als der Twizy aussieht: Wer es übertreibt, rutscht über die Vorderrädchen weg, das aber passiert spät. Dabei fehlen der E-Riksha ESP und ABS genauso wie eine energieraubende Heizung, Servolenkung oder Bremsunterstützung. Auf der B76 drücke ich dann beherzt das Gaspedal durch. Bei 84 km/h pfeift der Wind durch die offenen Seiten herein, verwirbelt die Haare, kitzelt die Nase. Freiheit pur! Schlaglöcher pariert der Twizy mit einer harten Federung, dank der Spritzigkeit bin ich aber schnell wieder auf Maximalgeschwindigkeit. Nach Hannover könnte ich allerdings nicht brausen, maximal 100 Kilometer schafft der Akku, bis er wieder an die Steckdose muss.

Fazit: Der Twizy ist bei trockenem Wetter und milden Temperaturen ein neues Lifestyle-Objekt, das dem Statussymbol Auto sämtliche Aufmerksamkeit raubt. Ob Renault damit den großen Wurf gelandet hat und so das Elektroauto der Zukunft aussieht, bleibt abzuwarten. In Südeuropa könnte der kleine Twizy in ein paar Monaten tatsächlich zum ganz normalen Straßenbild in den Städten gehören – auf dem Weg zur Arbeit, ins Kino oder zum Training. Für den kühlen Norden bräuchte er zumindest noch ein paar Fenster, um ihn ganzjährig fahren zu können. Ungeachtet dieser vernünftigen Gedanken ist der Twizy praktisch, flink und Abenteuer pur!

Der Renault Twizy (TWIn=Zweisitzer und eaSY=Handhabung)

Länge: 2,34 m, Breite: 1,19 m, Höhe: 1,46 m

Motor: Elektromotor mit 18 PS

V-max: 80 km/h

Preis: 7.990 Euro

+ klein, wendig, flink, wer neue Leute kennenlernen möchte, sollte Twizy fahren

– Interieur karg, Geräusch des Blinkers nervt auf Dauer

  •  Per E-Riksha durch die Kielaxis
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    Wo ist die nächste Steckdose, fragt sich Olaf Ernst
  • Übersichtlich: das Interieur des Twizy
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ÜBER DEN AUTOR

Olaf Ernst
Olaf Ernst
Humorvoll interessiert. So lässt sich „Ole“ wohl am besten beschreiben. Er probiert alles, testet, macht und tut: von Schreiben bis Sport, von Lesen bis Losgehen. Mal mit mehr Erfolg, mal mit gar keinem. So ist das Leben: Mal verliert er, mal gewinnen die anderen ...

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