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"Eine Weihnachtsgeschichte" verzaubert Klein und Groß

22/11/2009 0 0

Kleine Füße tippeln aufgeregt hin und her. Erwartungsvoll glänzende Kinderaugen, wo man nur hinschaut. Ja, ist denn schon Weihnachten? Keineswegs. Doch für viele Kinder war der vergangene Samstagabend wohl nicht minder spannend, denn das diesjährige Weihnachtsmärchen des Theaters Kiel feierte im Opernhaus Premiere.

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Mit Charles Dickens' "Eine Weihnachtsgeschichte" gibt es in dieser Adventszeit einen echten Weihnachtsklassiker zu sehen, der im wahrsten Sinne des Wortes großen Appetit auf Weihnachten macht.

Das Hauptgeschehen der "Weihnachtsgeschichte" spielt nämlich im Süßwarengeschäft "Scrooge and Marley", dessen Kulisse nicht nur in Bonbon-Farben leuchtet, sondern auch vollgestellt ist mit den größten Köstlichkeiten: In den meterhohen Regalen lagern Zuckerstangen, Lebkuchen, Lakritzschnecken, Lutscher und Bonbons en masse. Doch der süße Schein dieser Zuckerwattewelt währt nur so lange, bis Ebenezer Scrooge die Bühne betritt. Ladenbesitzer Scrooge ist nämlich ein echtes Ekelpaket: habgierig, geizig, und über alle Maßen unfreundlich. Gespielt wird der alte Kauz von Werner Klockow, der den grantigen Ton perfekt beherrscht und auch als Sänger eine gute Figur macht.

Seine miesen Launen lässt Scrooge am liebsten an seinem Angestellten Bob Cratchit, gespielt von Christian Kämpfer, aus. Doch auch Neffe Fred wird einfach vor die Tür gesetzt - und das ausgerechnet am Weihnachtsabend. Den Spendensammlern, die Almosen für Bedürftige sammeln, ergeht es nicht besser. Sie fliegen ebenfalls in hohem Bogen aus dem Geschäft, natürlich ohne auch nur einen Penny von Scrooge zu erhalten.

In der folgenden Nacht erscheint Scrooge plötzlich der Geist seines vor sieben Jahren verstorbenen Geschäftspartners Jacob Marley, der ihn warnt, sein Leben zu ändern. In Ketten gelegt und schaurig geschminkt schleppt sich Thomas C. Zinke als Marleys Geist über die Bühne und sorgt für Gänsehaut und Gruselfaktor. Doch dabei bleibt es dann auch. Die drei weiteren Geister, deren Ankunft Marley in seiner Ansprache an Scrooge ankündigt, sind zur Freude der Kinder kaum angsteinflößend, sondern vielmehr schräg, schrill und ziemlich komisch.

Der Geist der vergangenen Weihnacht, ebenfalls Thomas C. Zinke, führt Scrooge zu den glücklichen Weihnachtsfesten seiner Jugend. Es stellt sich dabei heraus, dass Scrooge nicht immer ein solches Ekel war. Der Geist der gegenwärtigen Weihnacht, hinreißend dargestellt von Janna Wagenbach, zeigt dem Alten, dass Geld nicht alles ist und Familien auch in ärmsten Verhältnissen ein erfülltes Weihnachtsfest erleben können. Und abschließend warnt der Geist der zukünftigen Weihnacht, wieder Thomas C. Zinke, vor einem bösen Ende, sollte Scrooge nicht bereit sein, sich zu ändern.

Während der Geister-Tripps wandelt sich die Szenerie ständig wie von Zauberhand. Die Drehbühne erlaubt es, dass die Geisterbesuche tatsächlich wie eine Reise durch Zeit und Raum wirken. Für das ausgefallene Bühnenbild zeichnet sich Eckhard Reschat verantwortlich, der auch die bildschönen Kostüme entworfen hat. Im Zusammenspiel mit der Musik, die an Zirkusmusik erinnert, ermöglicht die "Weihnachtsgeschichte" Klein aber auch Groß für gut eineinhalb Stunden in eine faszinierende Zauberwelt einzutauchen.

Zwischenzeitliches, kollektives Gebrabbel ließ erahnen, dass die Geschichte für die Allerkleinsten streckenweise ein wenig langatmig gewirkt haben mochte. Die sechs Schauspieler, bis auf Werner Klockow alle in Mehrfachrollen, gaben musikalisch und mimisch dennoch ihr Bestes und wurden dafür am Samstagabend mit begeistertem Applaus belohnt. Auch Regisseur Andreas Kloos und Dramaturg Marcus Grube ernteten für ihre Arbeit rauschenden Beifall. Das Premierenpublikum hatte offensichtlich sprichwörtlich Geschmack gefunden an der kunterbunten und zuckersüßen "Weihnachsgeschichte".

Nächste Termine: 23. und 24. November jeweils um 9 und 11.45 Uhr, 28. November um 14.30 und 17.30 Uhr in der Oper Kiel. Karten: Telefon 0431 – 90 19 01 oder im Internet unter www.theater-kiel.de.

Foto: struck-foto


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ÜBER DEN AUTOR

Franziska Falkenberg
Franziska Falkenberg
findet: Das Fragezeichen ist das schönste Satzzeichen von allen. (Nicht nur) deshalb hinterfragt sie vieles. Die Antworten sucht sie meistens im Theater, der Oper, in Ausstellungen, Filmen und Musik und - in ihrer großen Sammlung kleiner, gelber Reclam-Bücher.

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