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Bosse im Interview

„Wie oft im Leben sagt man schon ,Kraniche’?“

  • Redakteurin Nele Lagler trifft Axel Bosse
    Redakteurin Nele Lagler trifft Axel Bosse
  • Foto: Merle Primke
    Foto: Merle Primke
  • Foto: Merle Primke
    Foto: Merle Primke
  • Foto: Merle Primke
    Foto: Merle Primke
27/02/2013 0 1

Schon jetzt ist der Song „Schönste Zeit“ nicht mehr aus dem Radio wegzudenken. Am 8. März erscheint das Album dazu – „Kraniche“. KIELerLEBEN traf den Sänger Axel Bosse – kurz Bosse – im Radiozentrum Wittland und sprach mit ihm über seine neue Platte, die erste Liebe und das Erwachsenwerden.KIELerLEBEN: Aus deinem neuen Album „Kraniche“ sind bisher erst zwei Songs bekannt. Kannst du uns was zu dem Rest der Lieder erzählen?

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BOSSE: Ich sehe das Album als eine Art Fortsetzung des Vorgängers „Wartesaal“. Und das, obwohl ich Lust hatte, mal was anderes zu machen. Aber wenn ich mir das vornehme, gehe ich meistens verkrampft an die Produktion neuer Musik heran. Am Ende ist das Album aber wieder sehr typisch für mich geworden, nur ein bisschen luftiger. Alle Songs haben ihren eigenen Klang, ihren eigenen Rhythmus. Ein bisschen Neues ist dann trotzdem dabei – wie zum Beispiel die türkischen Instrumente.

Dein letztes Album soll größtenteils in einem Wohnwagen an der Elbe entstanden sein. Was gibt es diesmal für Geschichten von den Aufnahmen?

Ich habe die Songs auf Reisen geschrieben und teilweise auch aufgenommen, daher spielen ganz verschiedene Einflüsse mit hinein. Ich war in Istanbul, meine Frau ist Deutsch-Türkin und hat dort einen Film gedreht. Danach ging es mit meinem Produzenten in sein kleines Gutshaus nach Umbrien in Italien. Abschließend war ich zwei Wochen in meinem 200-Seelen-Heimatdorf in der Nähe von Braunschweig. Dort habe ich die Platte in einer ehemaligen Indie-Disko fertig gemacht.

Dort hast du unter anderem den Song „Schönste Zeit“ geschrieben. In dem Lied beschreibst du eine erste Liebe. Ist das deine eigene Geschichte?

Ja, das Lied beschreibt durchweg wahre Momente, die mir in meiner Jugend widerfahren sind. In diesem Jahr habe ich alle ersten Male erlebt, die erste Liebe, das erste Bier, den ersten Song – und war einfach unbefangen und unbeschwert. Dieses eine Mädchen hat mir die Augen geöffnet, mich mal über Braunschweig hinweg gucken lassen. Auch meinen Musikgeschmack hat sie beeinflusst, man muss dazu sagen, dass sie ein wenig älter war als ich … Kurt Cobain war für mich ebenfalls ein absoluter Wegweiser!

Umbrien und Istanbul, das ist ja ein Unterschied wie Tag und Nacht. Spiegelt sich der Kontrast auch auf deinem Album wider?

Ich glaube schon. Der Grundtenor ist ein reflektierender, man soll sich einfach entspannen und glücklich werden. Und diese beiden Orte sind perfekt dafür: In Istanbul ist so viel Gewusel, so viel Adrenalin, da bleibt einem schon mal die Luft weg. Komplette Reizüberflutung! Und Umbrien ist genau das Gegenteil: Komplette Entspannung. Gerade dieser Kontrast macht das Album aus. Einerseits das Entspannen, aber andererseits auch eine gewisse Überforderung, über die man sprechen muss.

Woher wusstest du, dass es das Richtige für dich ist, deine Songs auf Reisen aufzunehmen?

Zum einen finde ich es einfach wichtig, zu leben und nicht nur Zuhause rumzuhängen. Allerdings bin ich gar nicht so bewegungsfreudig, wie alle immer denken. Ich bin ein sehr häuslicher Typ und brauche viel Ruhe zum Schreiben. Deswegen hat es mir in Umbrien so gut gefallen. Dort habe ich so viel geschafft, wie ich sonst in einem halben Jahr schaffe.

Das Album heißt „Kraniche“ – wieso eigentlich „Kraniche“?

Das Lied „Kraniche“ bildet für mich die Mitte des Albums, von der alle anderen Songs links, rechts, oben und unten abgehen. Der Text bringt das Ganze gut auf den Punkt: sich entspannen, loslassen, die Natur erleben … Mythologisch bedeutet der Kranich übrigens Glück und Langlebigkeit. Außerdem kracht das Wort einfach. Wie oft im Leben sagt man schon „Kraniche“?

Wie würdest du dein Album in drei Worten beschrieben?

Zum Zuhören, unterhaltsam, tanzbar. Kiel präsentiere ich die neuen Songs als allererstes, darauf freue ich mich schon sehr!

Du kennst Kiel besser, als die meisten vermuten würden …

Ja, ich habe Verwandte und Freunde hier! Ich finde Kiel total schön – vor allem die Nähe zum Wasser.

Und was machst du hier, wenn du etwas Freizeit hast?

Wenn ich ehrlich bin, habe ich dann leider wenig Freizeit. Und wenn doch, dann besuche ich meine Cousine und spiele mit ihren Kindern Volleyball am Wasser.

Hat Kiel denn eine Chance darauf, dass du auf deiner Tour noch mal Halt hier oben im Norden machst?

Im Herbst kann das auf jeden Fall gut sein. Ich bekomme nämlich regelmäßig Beschwerden darüber, dass ich so selten hier bin.

Stimmt es, dass du wegen deiner Tochter nur drei Tage die Woche arbeitest?

Seit sie in die Schule geht, ist das ein bisschen anders. Ich bringe sie morgens dorthin, und danach habe ich Zeit zum Arbeiten. Tatsächlich verbringe ich aber mehr Zeit mit meiner Familie als die meisten anderen Musiker! Und das ist sehr schön.

Du wirkst so ausbalanciert – woran liegt das?

Ich habe in meinem musikalischen Leben schon so viel falsch gemacht, schon Dosen an den Kopf geschmissen bekommen, schon vor acht Leuten gespielt, aber auch vor 30.000. Ich fühle mich mittlerweile einfach angekommen, das ist aber noch nicht sehr lange so.

Und, spielst du lieber vor acht Leuten oder vor 30.000?

Ich mache echt alles gleich gern. Auf jeden Fall spiele ich lieber live als im Studio. Auf solche kleinen Auftritte wie hier bei delta Radio freue ich mich schon ziemlich, gerade, weil ich mit so tollen Leuten spielen darf. Wenn die Ella am Cello loslegt, kann das einem schon mal die Tränen in die Augen treiben.

Ist das Lampenfieber dann bei beidem gleich?

Ich glaube, ich hatte seit 12 Jahren kein Lampenfieber mehr. Das liegt wohl daran, dass ich es früher so stark hatte. Irgendwann hat es einfach aufgehört. Aber wer weiß, vielleicht ändert sich das bei der bevorstehenden Tour! Wir werden sehen …

  • Redakteurin Nele Lagler trifft Axel Bosse
    Redakteurin Nele Lagler trifft Axel Bosse
  • Foto: Merle Primke
    Foto: Merle Primke
  • Foto: Merle Primke
    Foto: Merle Primke
  • Foto: Merle Primke
    Foto: Merle Primke


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ÜBER DEN AUTOR

Nele Lagler
Nele Lagler
Lustig, kommunikativ und weltoffen (nach eigenen Angaben), bekommt von Koffein Zitteranfälle, trinkt aber trotzdem mit großer Leidenschaft Kaffee, schreibt, liest und redet gerne. Festivalgängerin, dementsprechend großer Musikfan. Mal Couchpotato, mal Dancingqueen, in den meisten Fällen aber gilt: lieber mittendrin als nur dabei.

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