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„Kiel festhalten": Was dich im Warleberger Hof erwartet

  • Schloßstraße, 2009
    Schloßstraße, 2009 (Bild: Lh Kiel )
  • Nordhafen mit Hochbrücke, 1977
    Nordhafen mit Hochbrücke, 1977 (Bild: Lh Kiel )
  • Die alte Milchküche, 1994
    Die alte Milchküche, 1994 (Bild: Lh Kiel )
11/12/2024 0 0

Eine Ausstellung im Stadtmuseum Warleberger Hof zeigt Stadtansichten von Gretel Riemann.

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1977 erwarb das Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum eine Ansicht des Eckgebäudes Ringstraße/Sophienblatt. Es war das erste Stadtbild der Kieler Künstlerin Gretel Riemann (1924-2012) in der noch jungen Sammlung des Museums. Heute umfasst der Bestand mehr als 30 Stadtansichten. Diese Werke, ergänzt mit Leihgaben aus Privatbesitz, stehen im Mittelpunkt einer Sonderausstellung, die das Museum anlässlich des 100. Geburtstages von Gretel Riemann zeigt. Die Ausstellung „Kiel festhalten. Stadtansichten von Gretel Riemann“ ist noch bis zum 25. Mai 2025 im Stadtmuseum Warleberger Hof zu sehen. 

Sicheres Gespür für Orte des Umbruchs 

Seit den 1970er-Jahren dokumentierte die Kieler Künstlerin Gretel Riemann den Wandel ihrer Heimatstadt. Mit sicherem Blick für Orte des Verfalls und der Weiterentwicklung schuf sie ausdrucksstarke Momentaufnahmen des städtebaulichen Wandels. Ihre Werke zeigen bekannte Kieler Wahrzeichen ebenso wie unscheinbare Orte des Umbruchs, etwa Abbruchhäuser an der Brunswiker Straße und dem Exerzierplatz, die Altbauten der überplanten südlichen Vorstadt oder die Altstadt mit dem Berliner Platz, dem Bootshafen und der Schloßstraße.

Nordhafen mit Hochbrücke, 1977
Nordhafen mit Hochbrücke, 1977 (Bild: Lh Kiel )

Mit diesen Architekturbildern fand Riemann ihr zentrales künstlerisches Thema, das sie bis zu ihrem Tod 2012 konsequent verfolgte. In den 1970er-Jahren war der Wiederaufbau der im Krieg stark zerstörten Stadt nach modernen Konzepten abgeschlossen. Das neue, aufgelockerte Kiel bot weite Freiräume und verkehrsgerechte Strukturen. Vereinzelte Bauten aus Gründerzeit und Jugendstil, die den Krieg überstanden hatten, wurden dagegen als unpassend empfunden und abgerissen. 

Kiel in authentischen und realistischen Bildern

Es sind die Abbilder dieser als nicht schutzwürdig betrachteten Architektur, mit denen Gretel Riemann ihre künstlerische Auseinandersetzung mit Kiel begann. Über Jahrzehnte begleitete sie als malende Chronistin die städtebaulichen Transformationsprozesse. Mit ihren zumeist menschenleeren und von einer großen formalen Strenge geprägten Ansichten erschuf sie ein eindringliches Porträt Kiels. In den letzten Jahren ihres künstlerischen Schaffens, etwa seit 2002, widmete sich Gretel Riemann auch intensiv der Darstellung der großen innerstädtischen Stadträume wie der Schloßstraße, der Eggerstedtstraße, dem Alten Markt, dem Bootshafen oder dem Berliner Platz.

Insbesondere die Kieler Innenstadt erlebt seit 2017 einen bedeutenden Wandel. Daher werden den Stadtansichten Gretel Riemanns Fotos des heutigen Zustandes gegenübergestellt. 

Im Sommer 2024 begab sich der Fotograf und Museumsmitarbeiter Matthias Friedemann auf die Spuren von Riemann und hat die Orte, die ihre Bilder in der Ausstellung zeigen, fotografisch dokumentiert. Ein jeweils kurzer Abriss zur Geschichte der dargestellten Orte und Häuser bietet zugleich die historische Perspektive. Die Ausstellung lädt zum Entdecken ein, zugleich möchte sie den Blick für die Architektur und die aktuellen Veränderungen des Stadtbildes schärfen.

Die alte Milchküche, 1994
Die alte Milchküche, 1994 (Bild: Lh Kiel )

Stadt im Wandel

Kiel ist immer im Wandel. Es wird gebaut, Orte verändern sich oder werden neu genutzt. Dabei kann Wandel sehr unterschiedliche Gesichter haben: Manchmal verändern sich Kleinigkeiten, die einen eher persönlich betreffen, manchmal beschäftigen Veränderungen die ganze Stadt. Wandel kann unbemerkt geschehen und erst im Rückblick auffallen, oder er bringt sofort drastische Veränderungen.

Unter der Frage „Wo und wie ist Kiel für Sie im Wandel?“ haben die Besucher*innen der Ausstellung die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden: Sie können ihre Ideen zu diesem Thema auf Notizzetteln hinterlegen oder ein Foto nach einem Streifzug durch die Stadt von ihrem persönlichen Ort des Wandels an die E-Mail ausstellung.stadtmuseum@kiel.de schicken. Die Fotos werden anonym in der Ausstellung als Ausdruck im Format
10 x 15 Zentimeter veröffentlicht.

Das Team des Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseums hat ein abwechslungsreiches Begleitprogramm zur Ausstellung zusammengestellt. Unter anderem sind besondere Führungen, Workshops und Kinderaktionen geplant. Mehr zur Ausstellung und zum Begleitprogramm gibt es unter www.kiel.de/museum.


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