Einkaufen kann manchmal ganz schön viel sein: Musik, Durchsagen, Licht, Menschen, Bewegung. IKEA Kiel möchte den Besuch im Einrichtungshaus deshalb für noch mehr Menschen angenehmer machen und hat die „Stille Stunde“ eingeführt.
Weniger Reize, mehr Ruhe: IKEA Kiel hat die sogenannte „Stille Stunde“ eingeführt. Jeden Mittwoch von 17 bis 19 Uhr wird das Einrichtungshaus bewusst reizärmer gestaltet – als Teil einer bundesweiten Initiative von IKEA Deutschland. Das Angebot richtet sich an Menschen, denen klassische Einkaufsumgebungen schnell zu laut, hell oder hektisch werden, ebenso wie an alle, die ihren Einkauf einfach in entspannterer Atmosphäre erledigen möchten. Während der „Stillen Stunde“ verzichtet IKEA Kiel unter anderem auf Hintergrundmusik und reguläre Durchsagen. Auch die Lichtintensität wird, wo technisch und sicher möglich, reduziert. Bewegte Bildinhalte sollen möglichst zurückgefahren, lärmintensive Arbeiten vermieden und Dienstgeräte in den Vibrationsmodus gestellt werden. So entsteht ein ruhigeres Einkaufserlebnis, das insbesondere Menschen mit sensorischen Empfindlichkeiten oder Neurodivergenz unterstützen kann – etwa Personen im Autismus-Spektrum oder mit ADHS. Aber auch ältere Menschen, Familien mit kleinen Kindern und Kund*innen, die eine entspannte Atmosphäre schätzen, können davon profitieren. „Mit der ‚Stillen Stunde‘ schaffen wir ein ergänzendes Angebot für unsere Kund*innen, die sich ein ruhigeres und reizärmeres Einkaufserlebnis wünschen. Unser Ziel ist es, den Besuch bei IKEA Kiel für möglichst viele Menschen zugänglich und angenehm zu gestalten“, sagt Einrichtungshauschef Dietrich Brake.
Ein Zeichen für Inklusion
Mit der Einführung möchte IKEA ein Zeichen für mehr Inklusion im Einzelhandel setzen. Das Konzept wurde zuvor bereits in mehreren Einrichtungshäusern getestet, unter anderem in Berlin, Bremerhaven, Mannheim und Magdeburg. In Kiel findet die „Stille Stunde“ künftig immer mittwochs von 17 bis 19 Uhr statt.