Wie Tagebuch schreiben, nur einfacher: Journaling ist in aller Munde und hilft, Gedanken zu ordnen, den Kopf zu entlasten und Wichtiges festzuhalten. Viele merken: Schon wenige Zeilen täglich senken Stress, schärfen den Fokus und machen Fortschritt sichtbar.
Journaling fördert unsere Selbstreflexion. Der Einstieg gelingt leicht mit kleinen Gerüsten. Orientiere dich beispielsweise an drei wiederkehrenden Fragen:
1) Was ist mir heute wichtig: Was hat Priorität? Eine Sache reicht – sie setzt den Fokus und dämpft Nebenlärm.
2) Was lasse ich sein: einen Gedanken, eine Sorge, eine Aufgabe, die heute nicht dran ist? Das schafft aktiv Raum.
3) Wofür bin ich dankbar: Notiere etwas Konkretes von heute (eine Nachricht, ein Gespräch, einen warmen Kaffee). Das schärft den Blick für Ressourcen statt Defizite.
Schreibe handschriftlich in ein Buch oder digital, morgens zum Ausrichten oder abends zum Abschließen – wichtig ist Regelmäßigkeit, nicht die Textlänge. Für Anfänger*innen eignen sich auch Achtsamkeitstagebücher, die mit vorgefertigten Fragen Orientierung geben.