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Menschen der Kieler Woche: Spiellinienleiterin Maike Wiechmann

Auf dem Kielimandscharo des Kinderglücks

  • Maike Wiechmann, künstlerische Leitung der Spiellinie
    Maike Wiechmann, künstlerische Leitung der Spiellinie (Bild: Katharina Troch)
  • Auf dem Kielimandscharo des Kinderglücks
    (Bild: Katharina Troch)
  • Auf dem Kielimandscharo des Kinderglücks
    (Bild: Katharina Troch)
13/06/2018 0 0

Maike Wiechmann lebt, liebt und leitet die Spiellinie auf der Krusenkoppel – Europas größtes Kinderkunstfest

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Bei ihr zu Hause wohnen ein Krokodil und ein Grashüpfer, ihr Büro im Neuen Rathaus ist wohl das mit Abstand bunteste und dass sie ihren Job nicht nur liebt, sondern lebt, liest man ihrem Lachen locker ab: Maike Wiechmann ist die künstlerische Leiterin der Spiellinie und damit Leiterin eines Kindertraums zum Anfassen und Mitmachen. Natürlich handelt es sich bei den grünen Mitbewohnern nicht um echte Tiere, sondern um zwei von gefühlt tausenden Kunstwerken, die Jahr für Jahr in neun Tagen Kieler Woche von Kindern und Künstlern zum Leben erweckt wurden. Und eigentlich ist Wiechmann weder Burgfräulein noch Meerjungfrau oder Wundergarten-Landschaftsgärtnerin, sondern studierte Kunsthistorikerin. Doch wer Leiterin der Spiellinie ist, der braucht nicht nur tolle Ideen und ein grandioses Team, sondern auch viel Humor, Phantasie und eine gewisse Flexibilität bei seiner Jobbezeichnung.

Wie aber kommt man zu so einem Jobglück? Bereits im Jahre 1994 hatte Wiechmann als Workshopmitarbeiterin ihren ersten Einsatz auf der Spiellinie. Damals fand diese tatsächlich noch an der Kiellinie statt, auf dem kleinen Rasenstück neben dem Seehundbecken und das bereits jährlich seit 1974. Dann wurde der Schauplatz verlegt, da es an der Kiellinie zu eng und randalig wurde. „In den ersten Jahren danach fühlte sich das Spiellinien-Team auf der Krusenkoppel ein wenig weggeschoben“, erinnert sich Wiechmann, „aber letztendlich war es für uns der Glücksgriff schlechthin. Das ist das Paradies!“ Und in der Tat: Besser hätte es nicht laufen können für dieses Wunder an Kinderfest: Das riesige Areal der Krusenkoppel mit seinen Hügelwiesen, den Schluchten und Gipfeln, dem Blick auf die Förde und den knorrigen, vor Regen schützenden und schattenspendenden Bäumen ist der perfekte Platz zum Abenteuer und Kindheits-Erinnerungen sammeln. Und auch Wiechmann sammelt Erinnerungen, zum Beispiel die besonders amüsante an eine Mutter, die ihr verriet, wie sie ihre drei Kinder nach dem Lehmbad stets auch ohne Dusche gut nach Hause bekommt: Sie kleidet sie in Plastikmüllsäcke ein!

(Bild: Katharina Troch)

Nachdem Wiechmann Jahr für Jahr immer wieder in den Workshops arbeitete, stieß sie 2009 dann als feste Mitarbeiterin zum Spiellinien-Team. Damals noch unter Angelika Jenkel, seit 2003 Leiterin der Spiellinie und Initiatorin einer bedeutenden Konzeptänderung, wie Wiechmann erklärt: „Angelika führte nicht nur ein festes Motto ein, sondern den Ansatz, dass die Workshops dazu Stück für Stück ein Bild und ein Gesamtkunstwerk erschaffen. Was auf der Krusenkoppel natürlich besonders gut funktioniert, weil man so eine große Fläche hat und viel mehr in eine eigene Welt eintauchen kann.“

Auch das persönliche Spiellinien-Werk Wiechmanns nahm immer größere und schönere Formen an – 2011 nämlich bekam sie das Zauberzepter übergeben und ist seither selbst die künstlerische Leiterin der Spiellinie. Ob es für sie bei der Spiellinie generell ein besonderes Highlight gibt? Wiechmann verneint vehement und erklärt, warum sie sich hier eh nie entscheiden könnte: „Für mich ist das komplette Projekt Spiellinie an sich ein Highlight! Und es wird zu etwas ganz Besonderem durch das Zusammenspiel der unterschiedlichen Personen, der diversen Materialien, der vielen Kinder. Jeder für sich macht so beeindruckende Sachen, und es sind so tolle Leute, mit denen wir arbeiten und die mit so viel Spaß immer wieder ein großes Ganzes erschaffen. Das ist für uns echtes Glück!“

(Bild: Katharina Troch)

Dass diese bunte Welt am Ende doch immer nur für neun Tage bestehen bleibt, und dann, wenn es am schönsten ist, wieder abgebaut werden muss, ist für Wiechmann Jahr für Jahr nicht gerade einfach, dennoch hat sie einen Weg gefunden, es positiv zu sehen: „Es ist wie Kindergeburtstage: Alle Sachen, die nur eine begrenzte Dauer haben, sind auch besonders schön und außergewöhnlich. Und: Wenn wir nichts abbauen würden, könnten wir im nächsten Jahr auch nichts Neues bauen!“ Zudem blickt das Team an jedem finalen Spiellinien-Tag bereits vorfreudig-kreativ in die Zukunft, da nach dem sonntäglichen Abschlussrundgang stets das Motto des nächsten Jahres verkündet wird.

Eines der liebsten Mottos Wiechmanns war übrigens die Unterwasserwelt 2017 – „grandios“ fand sie diese! Doch wie kommen die Spiellinien-Macher bloß auf diese tollen Ideen – in diesem Jahr der „Wundergarten“? „Wir suchen natürlich immer nach etwas, was für Kinder aufregend und gut umsetzbar ist und am Ende ein schönes Bild ergibt – wie eben ein Garten. Schon als Kind fand ich den Garten meiner Großmutter total spannend, weil da überall Sachen gewachsen sind, die man naschen konnte, wie Himbeeren, Erdbeeren oder Erbsen. Und auch weil es Ecken gab, die vielleicht auch ein bisschen gruselig waren, weil da eine Spinne oder ’ne dicke Kröte saß.“ Die Kieler Kinder können also auch in diesem Jahr gespannt sein, was und wem sie in der Spiellinien-Welt begegnen werden. Maike Wiechmann wird ganz sicher darunter sein und tüchtig im Wundergarten herumwuseln – ob sie außerdem ihr Krokodil mitbringt, einen Korb voller Zuckerschoten zum Naschen oder eine kleine Kuschelkröte? Seht doch selbst!

Katharina Troch


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