Kiel legt sein Förderprogramm für Dach- und Fassadenbegrünung neu auf. So werden Immobilien fit für den Klimawandel und das Stadtklima spürbar verbessert.
Begrünte Dächer und Fassaden sehen nicht nur schön aus – sie können auch einen wichtigen Beitrag für ein angenehmeres Stadtklima leisten. Die Landeshauptstadt Kiel legt deshalb ihr Förderprogramm für Fassaden- und Dachbegrünung neu auf und unterstützt Eigentümer*innen dabei, ihre Gebäude klimafreundlicher zu gestalten.
Gerade in dicht bebauten Quartieren können grüne Dächer und bewachsene Fassaden viel bewirken: Sie halten Regenwasser zurück, helfen gegen die Aufheizung von Gebäuden, schaffen Lebensräume für Insekten und verbessern die Aufenthaltsqualität in der Stadt. Damit sind sie ein sichtbarer Baustein auf dem Weg zu einem klimaresilienten Kiel.
„Fassadenbegrünung ist weit mehr als ein gestalterisches Element. Sie hilft dabei, unsere Stadt an die Folgen des Klimawandels anzupassen – sie verbessert das Mikroklima, unterstützt ein klimaresilientes Regenwassermanagement und steigert die Aufenthaltsqualität in unseren Quartieren“, sagt Alke Voß, Stadträtin für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität.
Kieler Klima-Anpassungsstrategie
Die Neuauflage des Förderprogramms ist Teil der Kieler Klimaanpassungsstrategie. Ziel ist es, die Stadt langfristig lebenswert, zukunftsfähig und besser auf Wetterextreme vorbereitet zu machen. Auch der Austausch mit Wohnungswirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und weiteren Institutionen soll weiter gestärkt werden, um Begrünung einfacher und unbürokratischer umzusetzen. Informationen zum Förderprogramm gibt es unter www.kiel.de/gruendach, weitere Hintergründe zur Klimaanpassung unter www.kiel.de/klimaanpassung.